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Schule neu denken

Schule neu denken

Was ist der Sinn und Zweck hinter Schulen und was soll im Kalssenzimmer gelernt werden? Diese Frage ist theoretisch ganz einfach beantwortet, praktisch aber eben nicht, denn diese Frage wirft eine Reihe kontrovers diskutierter Themen auf, die im Zusammenhang mit Schulen und der aktuellen deutschen Schulform stehen. Der erste Impuls bei der Frage nach dem Sinn und Zweck von Schulen ist zu antworten, dass Kinder dort lesen und schreiben lernen, und auch sonstige Grundlagen, die sie durch das spätere Leben bringen sollen. Aber wer hat diese Grundlagen eigentlich definiert und gibt es nicht eigentlich auch noch eine ganze Reihe anderer relevanter Dinge, die man als Schulgrundlagen durchgehen lassen müsste, die aber einfach nicht in das Curriculum einer Schule passen? Die Antwort hier müsste ganz klar Ja lauten. Denn tatsächlich braucht nicht jedes Kind im späteren Leben unbedingt wissen wie bestimmte chemische Formeln lauten oder wie man Sonne auf französisch schreibt. Manche Kinder schlagen andere Wege ein und haben andere Talente, die in den herkömmlichen Schulen unseres Schulsystems jedoch wenig Beachtung finden. Das soll nicht heißen, dass das was in unseren Schulen gelehrt wird nicht nützlich und auch sinnvoll sei. Es soll einfach die Frage neu aufwerfen, dass es an der Zeit wäre neu zu evaluieren, was genau in der Schule unterrichtet werden sollte und vor allem auch wie. Denn auch die statische Unterrichtsform in der die Lehrer*innen vorne vor der Klasse stehen und Frontalunterricht machen in dem sie 98% der Zeit selber sprechen und die Schüler*innen kaum oder gar nicht zu Wort kommen, wirft Fragen nach der Qualität dieser Unterrichtsform auf. Sollten Kinder und Jugendliche nicht viel mehr selbst gefragt werden und sich die Dinge selbst erklären und herleiten? Dies fördert nicht nur das Selbstverständnis der Dinge sondern auch die sozialen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen.

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